Förderer: EFRE.NRW

csm Logo EFRE mit Zuk RGB jpg c305d974c5 csm Ziel2NRW RGB 1809 jpg febccd5279

KFaFT

KundenoRientiert FlexibilisierungspoTenziale erschließen

Förderzeitraum: 01.03.2017-29.02.2020

Förderung: EFRE - LeitmarktAgentur.NRW / Förderkennzeichen KVK-1-006B

Projekt „KRaFT - KundenoRientiert FlexibilitätspoTenziale erschließen“ startet

„Smart4Energy“, B E T, FH Aachen und SOPTIM starten im Mai 2017 die inhaltliche Bearbeitung eines dreijährigen Projektes mit dem Flexibilitätspotenziale von Haushalten, Gewerbetreibenden, Dienstleistern, Händlern und Industriebetrieben erschlossen werden sollen. In diesem Projekt werden die beteiligten Unternehmen herausarbeiten, wie sich die Interaktion zwischen Stromverbrauchern und Lieferanten wandeln muss, damit die Flexibilitäten der Stromnachfrager nutzbar werden. Das Projekt ist Teil des Leitmarktwettbewerbs „Virtuelles Kraftwerk“ und wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.  

Im Fokus des Projekts stehen sowohl strategische Fragen der Erschließung von Flexibilitätspotenzialen als auch die operative Nutzung von Flexibilitäten. Daneben sind die Analyse der energiepolitischen Rahmenbedingungen und das Vorausdenken dieser Rahmenbedingungen unverzichtbarer Bestandteil des Projekts.  

Auf der strategischen Ebene wird unter anderem untersucht, welche Flexibilitätspotenziale wirtschaftlich sinnvoll erschlossen und wie mit Werkzeugen des Innovationsmanagements oftmals bestehende organisatorische Hemmnisse zur Nutzung der Potenziale abgebaut werden können. Eine wesentliche Rolle wird hierbei den Energiemanagementsystemen der Stromverbraucher zukommen, die so weiterentwickelt werden müssen, dass belastbare Informationen für schnelle, möglichst automatisierbare Entscheidungen über Flexibilitätspotenziale vorliegen. Bei den Stromlieferanten wird geschaut, wie diese ihre Interaktion mit den Kunden aber auch ihre Produkte ändern müssen. Auch in diesem Kontext werden Werkzeuge des Innovationsmanagements eingesetzt. 

Die operative Nutzung der Flexibilitäten bildet den Schwerpunkt des Projekts Hierbei werden die beteiligten Unternehmen das Konzept eines virtuellen Kraftwerks, in dem viele dezentrale Erzeugungseinheiten zusammengeführt werden, auf die Nachfrageseite des Strommarkts übertragen und weiterentwickeln. Die Weiterentwicklung besteht darin, die Rolle des virtuellen Kraftwerksbetreibers offener als bei bisherigen virtuellen Kraftwerken zu konzipieren. Konkret sollen aus dem Kontext der Digitalisierung bekannte Plattformgedanken übertragen werden. 

Wesentlicher Teil des Projektes ist die Entwicklung und der testweise Betrieb eines virtuellen Kraftwerks im beschriebenen Sinn. Hierzu werden an verschiedenen Stellen im Projektverlauf Haushalte, Gewerbetreibende, Dienstleister, Händler und / oder Industriebetriebe eingebunden.  

Die Knappheit der Stromverteilungskapazitäten in den Verteilnetzen ist voraussichtlich eine der größten Restriktionen für die Nutzung von Flexibilitäten. Im Projekt werden die energiepolitischen Ideen für die Bewirtschaftung dieser Knappheiten zusammengetragen und erprobt, wie eine mögliche Bewirtschaftung durch den Verteilnetzbetreiber in die Interaktion von Stromnachfragern und Stromlieferanten eingebaut werden könnte.  

Für Ihre Fragen oder ein Interview stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Christian Salewski, Geschäftsführer "Smart4Energy", Tel. 02484 91829-50,
Thomas Langrock, Seniorberater B E T, Tel.: 0241 47062 -458
Prof. Jörg Borchert, Professor für Energiewirtschaft, FH Aachen, Tel. 0241 600953965
Dr. Heiner Halbach, Vorstand SOPTIM AG, Tel.  0241 91879-0

 
Über die Partner 

"Smart4Energy" als Betriebszweig der ProsolarTec GmbH  liefert Energiemanagementlösungen aus einem „Guss“. Bestehend aus Hard- und Software. Durch unsere innovativen Lösungen kann der Kunde aus dem Mittelstand, Industrie oder öffentlicher Hand einfach über viele Domänen hinweg kostengünstig die für Ihn wichtigsten Informationen generieren und auswerten. So sind die Ziele: Steigerung der Energieeffizienz und die damit verbundenen Kostensenkungspotenziale zu nutzen.

B E T Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH ist ein führendes Beratungsunternehmen für die Energie-, Wasser- und Infrastrukturwirtschaft mit Sitz in Aachen und Büros in Leipzig und Hamm sowie einer Tochtergesellschaft in der Schweiz. Unsere Leistungen decken alle energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsstufen und Sparten von der operativen Unterstützung bis hin zur strategischwirtschaftlichen Unternehmensberatung ab. Zu unseren Kunden gehören neben Energieversorgern und Energiehändlern, Kraftwerksbetreibern, Unternehmenskooperationen sowie Industrie- und Gewerbebetrieben auch Kommunen und Ministerien, nationale und internationale Aufsichtsbehörden, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie politische Entscheidungsträger, Finanzinvestoren und Banken.

FH Aachen ist mit ihren Standorten Aachen und Jülich ein wichtiger Bestandteil der Wissensregion Aachen. Mit mehr als 230 Professorinnen und Professoren, zehn Fachbereichen, neun In-Instituten, vier An-Instituten sowie vier Kompetenzplattformen positioniert sich die FH Aachen als wichtige Ansprechpartnerin für Forschungs- und Entwicklungsprojekte regionaler und überregionaler KMU sowie der Industrie. Das KRaFT Projekt wird an der FH Aachen von einem Interdisziplinärem Team bearbeitet, indem die drei Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Borchert, Prof. Dr. Ritz und Prof. Dr. Sander ihre Kompetenzen auf den Gebieten Energiewirtschaft, Softwareentwicklung und nutzerzentrierte Entwicklung bündeln.

Die SOPTIM AG ist seit über 45 Jahren Partner für innovative IT-Lösungen und Dienstleistungen in der Energiewirtschaft. Mit dem Fokus „Digitalisierung“ entwickelt die SOPTIM AG gemeinsam mit ihren Kunden Lösungen für die Zukunft – partnerschaftlich und von „Mensch-zu-Mensch“. Dabei ist für SOPTIM Digitalisierung deutlich mehr als nur Technologie und deren Einsatz, denn sie hält das richtige Zusammenspiel von Business, Technologie und Kultur für essentiell im Hinblick auf den Erfolg. Ausgehend von dieser These interpretiert SOPTIM sich als „Digital Transformer“, der seinen Kunden neue Geschäftsmodelle ermöglicht und somit entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft. Seit der Firmengründung ist SOPTIM in Aachen ansässig. 1991 wurde die Niederlassung in Essen gegründet.